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20.08.2017

Marktordnung Tiermarkt

Marktordnung

für den Düstermühlen-Markt am 27./28.08.2017 in Legden

Ansprechpartner:

Veranstalter: Düstermühlenmarkt UG & Co. KG, Herrn Christoph Hülsken und

Frau Brigitta Hülsken, Wehr 154, 48739 Legden, Tel.: 02566/3204

Verantwortliche Personen: Bernhard und Christoph Hülsken, Wehr 154,

48739 Legden, Tel:: 02566/3204

Behörden: Kreis Borken, Fachbereich Tiere und Lebensmittel, Tel.: 02861/82-1003

Gemeinde Legden, Ordnungsamt, Herr Wittmund, 02566/910228

I. Allgemeine Bestimmungen:

1. Es dürfen nur folgende Tiere angeboten werden:

- Geflügel, Vögel, Kleinsäuger, Hunde, Katzen, Pferde, Schafe, Ziegen und

Fische

Der Verkauf von anderen Tierarten ist vor Beginn des Marktes mit dem

Fachbereich Tiere und Lebensmittel abzusprechen.

2. Tiere dürfen nur auf dem dafür vorgesehenen Marktgelände angeboten werden.

3. Die Auftriebszeit für Tiere ist am Sonntag, den 27.08.2017, von 07.00 – 9.00 Uhr

und, am Montag, den 28.08.2017, von 06.00 – 09.00 Uhr. Vorheriger oder

anschließender Auftrieb wird nicht gestattet und kann einen sofortigen Ausschluss

vom Markt nach sich ziehen. Die Marktzeit endet am Sonntag den 27.08.2017 um

18:00 Uhr und am Montag dem 28.08.2017 um 16:00 Uhr.

4. Jedem Anbieter steht nur der zugewiesene Platz zur Verfügung.

5. Jeder Anbieter hat für einen geeigneten Witterungsschutz (insb. auch bei

Sonneneinstrahlung oder Regenwetter) für seine Tiere zu sorgen.

6. Jeder Stand muss mit einem gut sicht- und lesbaren Schild mit Name und Adresse

des Anbieters versehen sein.

7. Alle Anbieter müssen die für ihre Tiere erforderlichen Kenntnisse der tierseuchen-,

tierschutz- und artenschutzrechtlichen Bestimmungen besitzen.

Alle gewerbsmäßigen Anbieter müssen ihre Händlererlaubnis (§11

Tierschutzgesetz) vorweisen.

Stand: 13.07.2017

8. Die angebotenen Tiere müssen sich im Besitz des Anbieters befinden.

Sofern ein Verkauf im Auftrag eines Dritten erfolgen soll, ist eine schriftliche

Beauftragung unter Angabe des Eigentümers der Identität und der Herkunft der

Tiere vorzulegen.

9. Für Tiere aus anderen EG-Staaten müssen tierärztliche bzw. amtstierärztliche

Gesundheitsbescheinigungen gemäß Binnenmarkt-Tierseuchenschutzverordnung

vorgelegt werden.

10. Anzeichen, die auf das Auftreten einer Tierseuche hindeuten, sind unverzüglich

der Börsenleitung zu melden.

11. Kranke oder krankheitsverdächtige Tiere sowie Tiere in schlechtem Pflegezustand

dürfen nicht angeboten werden. Akut erkrankte Tiere sind abzusondern und

erforderlichenfalls zu behandeln.

12. Das Anbieten von noch nicht entwöhnten Jungtieren, oder von Tieren, die noch

nicht selbstständig Futter und Trank aufnehmen können (z.B. Babymäuse oder

Babyratten) ist verboten.

13. Wirbeltiere dürfen ohne (schriftliche) Einwilligung der Erziehungsberechtigten

nicht an Kinder oder Jugendliche unter 16 Jahren abgegeben oder von diesen

angeboten werden.

14. Artengeschützte Tiere dürfen nur unter Einhaltung der artenschutzrechtlichen

Bestimmungen angeboten werden (Kennzeichnung und

Vermarktungsgenehmigung („CITES“) für Anhang A-Tiere; Kennzeichnung und

sonstiger Nachweis für alle anderen artengeschützten Tiere).

15. Die Tiere (außer Geflügel, hierzu siehe Punkt 9 der Anlage IV) sind sofort nach

dem Auftrieb aus dem Transportmittel zu entladen, sofern die Bedingungen

entsprechend eines Verkaufstandes nicht eingehalten werden können.

Bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Außentemperaturen ist die Haltung von

Tieren in abgestellten Fahrzeugen verboten.

16. Das Anbieten von Tieren aus den Transportbehältern heraus ist verboten.

17. Beim Transport der Tiere sind die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes, der

Tierschutztransportverordnung sowie der Verordnung (EG) 1/2005 des Rates über

den Schutz von Tieren beim Transport und den damit zusammenhängenden

Vorgängen zu beachten. Hunde und Katzen sind in Behältnissen zu transportieren,

die an die Größe der Tiere angepasst sind.

18. Es dürfen nur etwa gleich große, untereinander verträgliche Tiere zusammen in

einem Käfig untergebracht werden.

Stand: 13.07.2017

19. Die Käfige müssen mindestens in Tischhöhe (70 cm über dem Boden) aufgestellt

sein. (Ausnahmen nur in bestimmten Fällen, z.B. größeres landwirtschaftliches

Nutzgeflügel)

20. Die Verkaufskäfige/-behältnisse dürfen keine Verletzungsgefahr aufweisen. Sie

müssen aus gesundheitsunschädlichem Material, ausbruchsicher und ausreichend

stabil sein, sauber sowie bei wiederholter Verwendung vor der Verwendung

gereinigt und desinfiziert worden sein, ausreichende Belüftungsmöglichkeiten

sowie einen dichten Boden (ggf. Kotauffangwanne) aufweisen, mit geeigneter

sauberer Einstreu versehen und ausreichend groß bemessen sein; sie sollen

möglichst nur von einer Seite einsehbar sein. Beklopfen oder Schütteln der

Behältnisse oder ähnliche Handlungen, durch die die Tiere beunruhigt werden,

sind zu unterlassen. Tiere dürfen nur durch den Anbieter und nur aus triftigem

Grund aus den Behältnissen herausgenommen werden. Die Behältnisse sind gegen

unbefugtes oder unbeaufsichtigtes Öffnen zu sichern.

21. Die angebotenen Tiere müssen durch den Anbieter selbst oder eine von ihm

beauftragte Person ständig beaufsichtigt werden.

22. Den Vögeln, Kleinsäugern, Hunden, Katzen muss ständig, Pferden, Schafen,

Ziegen und Geflügel mehrmals täglich Wasser zur Verfügung stehen, Futter muss

ständig oder in angemessenen Abständen angeboten werden. Die Behälter sind

sauber zu halten.

23. Für sämtliche Schäden und Folgeschäden durch Tiere während des Marktes haftet

ausschließlich deren Besitzer.

Ausübung des Hausrechts durch den Veranstalter/ die verantwortliche Person.

Der Veranstalter/die verantwortliche Person und die Personen der Aufsichtsbehörde

sind gegenüber Anbietern, Besuchern und Käufern weisungsbefugt. Sie können bei

Zuwiderhandlungen gegen die Marktordnung und die dazu ergangenen mündlichen

Anordnungen Personen vom Markt ausschließen.

Bei schwerwiegenden Verstößen und-/ oder im Wiederholungsfall kann ein

Anbieter oder Besucher zeitlich begrenzt oder dauerhaft von der Teilnahme an

weiteren Börsen ausgeschlossen werden.

Stand: 13.07.2017

II) Zusätzliche besondere Bestimmungen für das Anbieten von Pferden,

Schafen und Ziegen:

1. Pferde und andere Equiden (Ponys, Esel) dürfen nur mit Equidenpass angeboten

werden.

Der Equidenpass muss vollständig ausgefüllt sein, incl. Diagramm (gilt nur für

registrierte Equiden), aktueller Besitzer, Arzneimittelanhang.

Alle nach dem 01.07.2009 geborenen Equiden sind mit einem Transponder gem.

Iso Norm 11784 zu kennzeichnen.

2. Pferde und anderen Equiden, sowie Schafe und Ziegen dürfen nur während der

Auftriebszeit nach amtstierärztlicher Gesundheitskontrolle auf den Markt verbracht

werden.

3. Schafe und Ziegen müssen gemäß Viehverkehrsverordnung mit amtlichen

Ohrmarken gekennzeichnet sein. Schafe und Ziegen, die ab dem 1. Januar 2010

geboren wurden, müssen mit einem elektronischen Kennzeichen und einem

herkömmlichen Kennzeichen gekennzeichnet werden (1 elektronische Ohrmarke +

eine tierindividuelle herkömmliche Ohrmarke). Eine Ausnahme von dieser

Kennzeichnung besteht für Tiere, die unter 12 Monate alt bleiben und zur

Schlachtung innerhalb Deutschlands vorgesehen sind. Diese können wie bisher mit

einer weißen Betriebsohrmarke gekennzeichnet werden. Des Weiteren muss ein

Begleitpapier, aus dem der Name und die Anschrift des Tierhalters, sowie die

Betriebsregistriernummer, die Gesamtzahl der verbrachten Schafe und Ziegen, das

Transportmittel, das Verbringungsdatum und der Bestimmungsbetrieb, inklusive

Registriernummer und Anschrift hervorgehen, mitgeführt werden. Das

Begleitpapier ist vom Tierhalter auszufüllen und an den Käufer abzugeben.

4. Tiere im letzten Drittel der Trächtigkeit dürfen nicht mehr auf den Markt gebracht

werden.

5. Stuten mit Fohlen unter 4 Monaten sowie Schafe und Ziegen mit Lämmern unter

14 Tagen dürfen nicht angeboten werden.

6. Eine Anbindung der Pferde und Esel ist nur mit einem sog. Panikhaken und an

einem für das Tier geeigneten Halfter zulässig.

7. Wollschafe dürfen nur nach erfolgter Schur angeboten werden.

Stand: 13.07.2017

III) Zusätzliche besondere Bestimmungen für das Anbieten von Hunden und

Katzen

1. Hunde und Katzen unter 15 Wochen dürfen nicht angeboten werden.

2. Hunde und Katzen müssen unter einem wirksamen Impfschutz (mindestens 21

Tage alt) gegen Tollwut stehen. Die Dauer des Impfschutzes richtet sich nach den

Angaben des Impfstoffherstellers. Die Impfung ist durch eine tierärztliche

Bescheinigung nachzuweisen. Aus der Bescheinigung muss hervorgehen:

- Name und Anschrift des Tierbesitzers

- Rasse und Geschlecht des Tieres, Mikrochipnummer sowie die Farbe, die Art

und Zeichnung des Felles

3. Als tierärztliche Bescheinigung gilt auch ein entsprechender Eintrag im Impfpass /

Heimtierausweis.

4. Hunde müssen zusätzlich einen aktiven Impfschutz (min. 14 Tage, höchstens 1

Jahr alt) gegen Staupe und Parvovirose aufweisen oder eine höchstens fünf Tage

alte passive Imunisierung gegen Staupe und Parvovirose (z.B. Stagloban SHP).

5. Hunde, die mindestens 40cm groß oder 20kg schwer sind oder diese im

Erwachsenenalter erreichen werden, müssen gemäß § 11 Abs. 2

Landeshundegesetz gechipt sein.

6. Katzen müssen zusätzlich einen wirksamen Impfschutz gegen Katzenschnupfen

und Katzenseuche aufweisen.

7. Bei Einfuhren von Hunden, Katzen und Frettchen aus EU-Mitgliedstaaten ist der

EU-Heimtierausweis mitzuführen. Zusätzlich müssen gewerbsmäßige Händler

mindestens eine Kopie der zugehörigen EU-Gesundheitsbescheinigung mitführen.

Stand: 13.07.2017

IV) Zusätzliche besondere Bestimmungen für das Anbieten von Vögeln und

Geflügel

1. Geflügel (Wachteln, Fasane, Hühner, Truthühner, Enten, Gänse, Perlhühner,

Rebhühner etc.) darf auf den Markt nur verbracht werden, wenn es von einer

tierärztlichen Bescheinigung begleitet ist, dass die Tiere längstens fünf Tage vor

der Veranstaltung im Bestand klinisch tierärztlich untersucht worden sind.

Wassergeflügel (Enten und Gänse) müssen zusätzlich

- von einem negativen längstens sieben Tage alten Untersuchungsergebnis der

virologischen Untersuchung von Kloaken-/Rachentupfern auf Aviäres

Influenzavirus oder

- von einer Bestätigung des zuständigen Veterinäramtes über die gemeinsame

Haltung von Wassergeflügel mit Hühnern oder Puten begleitet sein.

Die Bescheinigung /Untersuchungsergebnisse sind beim Einlass auf das

Marktgelände zur Kontrolle vorzulegen.

2. Hühner und Truthühner dürfen nur auf den Markt verbracht werden, wenn sie von

einer tierärztlichen Bescheinigung begleitet sind, aus der hervorgeht, dass der

Herkunftsbestand der Tiere, im Falle von Eintagsküken der Elterntierbestand,

regelmäßig entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers gegen die

Newcastle- Krankheit geimpft worden sind.

Aus der Bescheinigung muss zu ersehen sein:

- Datum und Art der Impfung des Bestandes,

- Zahl, Art, Rasse und ungefähres Alter der geimpften Tiere und soweit

vorhanden die Kennzeichnung (Flügelmarke, Fußring) der Tiere,

- Hersteller und Chargen-Bezeichnung des verwendeten Impfstoffs.

3. Wer Geflügel hält, hat ein Register zu führen, in welches im Falle des Abganges

von Geflügel Name und Anschrift des künftigen Tierhalters, das Datum des

Abganges sowie die Anzahl und Art des Geflügels einzutragen sind.

4. Verkaufskäfige für Vögel:

- müssen dreiseitig blickdicht geschlossen sein

- müssen mindestens eine Grundfläche von 15cm x 30cm haben,

- die eine Käfigseite muss dem 1 fachen, die andere dem 1,5 fachen der

Körperlänge des Vogels entsprechen, bei mehreren Vögeln muss die Länge

oder Tiefe des Käfigs mit der Anzahl der Vögel multipliziert werden

- der Käfig muss so hoch sein, dass die Vögel darin in natürlicher Haltung

aufrecht sitzen können

- müssen mindestens zwei gegenüberliegende Sitzstangen quer zur

Längsrichtung enthalten (außer bei Bodenvögeln).

Stand: 13.07.2017

5. Die Besatzdichte der Verkaufskäfige darf nur so groß sein, dass mindestens 1/3 der

Sitzstangen, bei bodenlebenden Vögeln und Geflügel die halbe Bodenfläche frei

bleibt.

6. Geeignete Einstreu ist z.B. Granulat (bei kleinen Sitticharten und Finken auch

Futter), bei Tauben (excl. federfüssige Rassen) Wellpappe, bei Hühnern und Puten

Hobelspäne, bei Wassergeflügel kurzgeschnittenes Stroh.

7. Der Abstand der Verkaufskäfige zu den Besuchern muss mindestens 50cm

betragen.

8. Vögel die offensichtlich nicht eingewöhnt oder die erregt sind, dürfen nicht

angeboten werden.

9. Geflügel ist spätestens 2 Stunden nach Ankunft auf dem Ausstellungsgelände aus

den Transportkisten zu entladen und in ausreichend große Verkaufsgehege bzw. –

käfige umzustallen.

10. Verkaufsgehege bzw. –käfige müssen so groß sein, dass alle Tiere jederzeit

ungehindert stehen und sich ablegen, sowie Wasser und gegebenfalls Futter

erreichen können. Mindestens die Rückwand bei Geflügel muss geschlossen sein.

V) Zusätzliche besondere Bestimmungen für das Anbieten von Kleinsäugern:

1. Das Anbieten von Tieren, die vor weniger als 48 Stunden geboren haben oder sich

in der Geburt befinden ist verboten.

2. Das Anbieten von noch nicht entwöhnten Jungtieren, oder von Tieren, die noch

nicht selbständig Futter und Trank aufnehmen können (z.B. Babymäuse oder

Babyratten) ist verboten.

3. Die Verkaufskäfige sind so groß zu wählen und nur so dicht zu besetzen, dass

jedem Tier ein ungehindertes Umdrehen und Ablegen sowie das Einnehmen einer

normalen aufrechten Körperhaltung möglich ist; gegebenenfalls sind die Käfige zu

strukturieren und/oder den Tieren Rückzugs-/ Versteckmöglichkeiten anzubieten

(z.B. bei Hamstern oder Streifenhörnchen).

4. Kaninchen müssen unter einem wirksamen Impfschutz (mind. 21 Tage vor dem

Markt) gegen RHD („Chinaseuche“) stehen. Die Dauer des Impfschutzes richtet

sich nach den Angaben des Impfstoffherstellers. Die Impfung ist durch eine

tierärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

Stand: 13.07.2017

VI) Bestimmungen für das Anbieten von Fischen:

1. Es dürfen nur Kaltwasserfische angeboten werden.

2. Die Verkaufsbehältnisse dürfen nur von einer Seite und/oder von oben einsehbar

sein. Der Bodengrund muss undurchsichtig und spiegelfrei gestaltet sein.

3. Die Größe der Verkaufsbehältnisse bemisst sich nach Größe, Art und Anzahl der

Fische. Eine ausreichende Sauerstoffversorgung ist zu gewährleisten.

4. Es sind nur Behälter zugelassen, die von ihrer Größe her den Ansprüchen der

angebotenen Tiere genügen. Die Behälter müssen eine Kantenlänge von

mindestens 60 cm aufweisen (54 Liter-Becken).

5. Nur von oben einsehbare Behälter (undurchsichtige Seiten), mit einer

Mindestgröße von 60 x 60 x 60 cm (L x B x H.), dürfen auf dem Boden aufgestellt

werden. Durch geeignete Maßnahmen sind ein Überbeugen über bzw.

Hineingreifen in die Behälter zu verhindern.

6. Sofern erforderlich sind den Fischen ausreichend geeignete Versteckmöglichkeiten

anzubieten (z.B. Pflanzen, Röhren ohne scharfe Kanten).

7. Die Wassertemperatur in den Behältern muss den Temperaturanforderungen der

angebotenen Fische entsprechen. Die Tiere müssen an die in den

Verkaufsbehältern herrschende Temperatur gewöhnt sein, ggf. ist das Wasser in

diesen Verkaufsbehältern durch Erwärmung/Abkühlung der gewohnten

Temperatur anzupassen.

8. Die Behälter sind so zu platzieren und/oder gegen Witterungseinflüsse (Kälte,

Hitze/Sonneneinstrahlung) zu schützen, dass sich die Wassertemperatur während

des Börsenverlaufs nur geringfügig, in natürlicher Weise üblichem Maße,

verändern kann.

9. Die Wasserchemie in den Verkaufsbehältern muss den Anforderungen der

angebotenen Fische entsprechen. Die Tiere müssen an die in den

Verkaufsbehältern herrschenden Wasserwerte gewöhnt sein, ggf. ist das Wasser in

diesen Verkaufsbehältern durch entsprechende Aufbereitung den gewohnten

Wasserwerten anzupassen.

10. Der Fischbesatz darf nur so hoch sein, dass das Wasservolumen und der

Wasserstand den Tieren ausreichend Bewegungsfreiheit belassen und die

Sauerstoffversorgung der Fische in Abhängigkeit von der Wassertemperatur

sichergestellt ist. In der Regel ist das Becken zudem künstlich zu belüften.

11. Pro Behälter sollen nicht mehr als 2 verschiedene Arten mit vergleichbaren

Haltungsansprüchen angeboten werden.




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